Aufzeichnung und Buchführung

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Wenn der Betriebsprüfer kommt - Aufzeichnungs- und Buchführungspflichten

Das Bundesministerium der Finanzen hat zuletzt mit dem BMF-Schreiben vom 14. November 2014 zu den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) Vorgaben zur Betriebsprüfung gemacht. In diesem BMF-Schreiben finden sich auch Hinweise zur Verfahrensdokumentation. So heißt es im BMF-Schreiben (RN: 151) zur Verfahrensdokumentation:

Da sich die Ordnungsmäßigkeit neben den elektronischen Büchern und sonst erforderlichen Aufzeichnungen auch auf die damit in Zusammenhang stehenden Verfahren und Bereiche des DV-Systems bezieht, muss für jedes DV-System eine übersichtlich gegliederte Verfahrensdokumentation vorhanden sein, aus der Inhalt, Aufbau, Ablauf und Ergebnisse des DV-Verfahrens vollständig und schlüssig ersichtlich sind. Der Umfang der im Einzelfall erforderlichen Dokumentation wird dadurch bestimmt, was zum Verständnis des DV-Verfahrens, der Bücher und Aufzeichnungen sowie der aufbewahrten Unterlagen notwendig ist. Die Verfahrensdokumentation muss verständlich und damit für einen sachverständigen Dritten in angemessener Zeit nachprüfbar sein. Die konkrete Ausgestaltung der Verfahrensdokumentation ist abhängig von der Komplexität und Diversifikation der Geschäftstätigkeit und der Organisationsstruktur sowie des eingesetzten DV-Systems.

Die Verfahrensdokumentation beschreibt den organisatorisch und technisch gewollten Prozess, z. B. bei elektronischen Dokumenten von der Entstehung der Informationen über die Indizierung, Verarbeitung und Speicherung, dem eindeutigen Wiederfinden und der maschinellen Auswertbarkeit, der Absicherung gegen Verlust und Verfälschung und der Reproduktion.

Die Verfahrensdokumentation besteht in der Regel aus einer allgemeinen Beschreibung, einer Anwenderdokumentation, einer technischen Systemdokumentation und einer Betriebsdokumentation.

Die zunehmenden Probleme und Herausforderungen bei den Betriebsprüfungen haben wir im Bundesausschuss für Steuern zum Anlass genommen, eine qualifizierte Informationsreihe für die Branche zu starten.

Das erste Merkblatt in der Reihe „Fit für die Betriebsprüfung“ gibt praxisrelevante Hinweise für die Verfahrensdokumentation. Mit Blick auf die Komplexität und Anforderungen in der betrieblichen Praxis stellen wir dieses Merkblatt den Teilnehmern am Seminar zur Verfügung.

Wie diese in der betrieblichen Praxis zu erstellen ist erfahren sie im praxisnahen Seminar Ihres DEHOGA Thüringen. 

Termine:                   22.10.2019

Zeit:                          09.00 Uhr - 13.30 Uhr

Preis pro Person:      105,00 € (135,00 €) inkl. MwSt. für Mitglieder (Nichtmitglieder)

Dozent:                     Dirk Ellinger - Stellv. Vorsitzender Bundesausschuss für Steuern

Gern bieten wir auch Beratung zur Umsetzung im Betrieb an

Sie sind noch nicht angemeldet? Dann senden Sie Ihre Anmeldung.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Mitarbeiter.

Inhouse-Schulungen

Gern realisieren wir auch geschlossene Seminare bei Ihnen vor Ort.

Dauer: ca. 4 - 6 Stunden

Inhouse-Schulungen mit Dozent Dirk Ellinger

Preis:
für Mitglieder: pauschal 750,00 € zzgl. MwSt. und Fahrtkosten*
für Nichtmitglieder: pauschal 900,00 € zzgl. MwSt. und Fahrtkosten*
(*Preise gelten innerhalb Thüringens)

Gern beraten wir Sie auch über die Landesgrenzen hinweg. Bitte setzen Sie sich für eine individuelle Angebotserstellung mit uns in Verbindung.

Aufzeichnung und Buchführung

Kassen 2.0 - der individuelle Unternehmens - Check

Seit 2018 können Finanzbeamte ohne vorherige Ankündigung und außerhalb einer Außenprüfung während der üblichen Geschäftszeiten die vom Steuerpflichtigen geführte Kasse und die Kassenbuchführung gemäß § 146b Abgabenordnung (AO) in Augenschein nehmen und überprüfen.

Gern unterstützen wir Sie dabei. Mit einem Vor-Ort Besuch in Ihrem Unternehmen. Wir nehmen dabei die Ist Situation auf und analysieren diese entsprechend. 

Mehr Informationen finden Sie hier.